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10.04.2012

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Über uns / Heroldsberg (geschichtl. Entwicklung)


 
09.11.1914 Gründung einer Vereinigung nach den Statuten des Bayerischen Roten Kreuzes unter Leitung von Freifrau Charlotte von Geuder im Roten Schloß in Heroldsberg. Es war eine reine Frauenvereinigung, der gleich bei der Gründung 30 Frauen beitraten.
Ziel war es zuerst, Geld für Hilfsbedürftige zu sammeln. Gleichzeitig wurde fleißig gestrickt, genäht sowie Geld und Naturalien gesammelt. In der Vorweihnachtszeit wurden Pakete verschickt und einfache Weihnachtsbescherungen für die Soldatenkinder vorbereitet.
1918 Verteilung der Geschenkpakete aus Amerika
1932 8 Männer aus Heroldsberg gründen einen Sanitätszug. Auch mehrere Frauen sind bereit, als Schwesternhelferinnen mitzuarbeiten.
1933 weitere 4 Männer kommen dazu. In einem Nebengebäude der Gaststätte Fuchs wird ein Wachraum eingerichtet. Dr. Franz Leukert wird Zugarzt und übernimmt die Ausbildung.
Jetzt werden auch für die Bevölkerung (Heroldsberg hat zu diesem Zeitpunkt etwa 2.000 Einwohner) regelmäßig Erste-Hilfe-Lehrgänge gehalten.
1937 Gründung einer Sanitätsgruppe in Kalchreuth. Sie schließt sich mit Heroldsberg zum Sanitätszug Heroldsberg-Kalchreuth zusammen. Bei einer großen Katastophenschutzübung im August werden ca. 35 Männer und Frauen dieses Zuges eingesetzt.
ab 1938 Übernahme der Ausbildung für Luftschutzhelfer und -helferinnen
1939 Der in Heroldsberg neu aufgestellte Zug Artillerie wird von den Frauen versorgt.
Mit Kriegsbeginn wird der Sanitätszug personell geschwächt, da viele Männer an der Front als Sanitäter eingesetzt werden.
1945 Einrichtung einer Suchdienststelle des Roten Kreuzes in Heroldsberg
1958 Der Sanitätszug Heroldsberg wird wieder aktiviert (10 Helfer und 8 Helferinnen)
1962 Stationierung des ersten Krankenwagens in Heroldsberg. Am Wochenende wird er durch die Freiwilligen betrieben; in der restlichen Zeit steht er den Vereinigten Papierwerken in Heroldsberg zur Verfügung, die auch dafür sorgen, dass das Fahrzeug in einer beheizten Garage steht und die Besatzung einen ordentlichen Wachraum hat.
1963 Frauen dürfen nicht mehr im Krankentransport eingesetzt werden. Die Frauen werden der Frauenbereitschaft in Erlangen zugeordnet. Da dies vielen zu weit ist, löst sich die Frauenbereitschaft in Heroldsberg weitestgehend auf.
Gründung eines Jugendrotkreuzes (Leiter: Walter Wilfert)
1965 Durch Eigenleistung wird die erste eigene Wache im Hause der Fa. Regelein errichtet.
1967 Auflösung des Jugendrotkreuzes mangels Beteiligung
1974 Feier zum 60jährigen Bestehen des Sanitätszuges und Erhebung zur Sanitätskolonne.
Ein neuer Sanka (VW-Bus) wird mit großer Feier übergeben.
1975 Einführung der Iglu-Dienste an den Autobahnen
1977 Einweihung einer neuen Standarte
1985 Gründung der Motorradstaffel
1989 große 75-Jahr-Feier mit Festumzug und großem Rahmenprogramm. Die Kolonnenstärke beträgt jetzt 45 Helfer, 5 Ärzte, 6 Rettungssanitäter und 3 Ausbilder.
1995 Die Wache Heroldsberg wird nun täglich 24 Stunden betrieben; tagsüber mit Hauptamtlichen aus Erlangen, sonst weiter mit Freiwilligen der Kolonnen Heroldsberg, Eckental und Schwabachgrund.
1998 Die neue Gemeinschaftswache der Kolonnen, inzwischen zu Bereitschaften umbenannt, Heroldsberg und Eckental in Heroldsberg, OT Kleingeschaidt, ist fertig. Die vorhandenen Räume in Heroldsberg und Eckental werden zugunsten des neuen Standorts aufgegeben.
2004 Die beiden Bereitschaften Eckental und Heroldsberg ("Erlanger Oberland") werden als gemeinsame Bereitschaft Heroldsberg weitergeführt. Auf das vorhandene Material sowie die Mitglieder hat dies keinen Einfluss.
2005 Gründung und Aufbau einer Jugendgruppe. Es sind bereits über 20 Kinder und Jugendliche aktiv dabei.